Guter Marder-Schutz ist der wichtigste Teil der Stall-Sicherheit. Marder sind geschickter als Füchse: Sie klettern, graben und hebeln mit den Pfoten – kleine Spalten reichen ihnen schon.
Warum Marder so gefährlich sind
Ein Marder dringt oft durch kleinste Öffnungen ein und tötet in einer Nacht gleich mehrere Tiere. Deshalb reicht ein einfacher Riegel nicht aus – der Stall muss vollständig dicht sein.
Wirksame Schutzmaßnahmen
- Spaltfreie, kraftvoll schließende automatische Hühnerklappe.
- Dichter Volierendraht mit kleiner Maschenweite (auch am Boden).
- Bodenplatte oder Grabschutz, damit der Marder nicht untergräbt.
- Keine Futterreste, die den Marder anlocken.
Die Rolle der automatischen Hühnerklappe
Die Klappe ist die entscheidende Barriere. Sie schließt zuverlässig in der Dämmerung und verhindert, dass der Stall nachts offen bleibt. Achte auf eine dichte Führung und eine Mechanik, die nicht von außen zu öffnen ist.
Häufige Fehler
Oft bleibt die Klappe nachts offen, weil sie manuell betätigt wird. Eine automatische Lösung schließt diese Lücke. Auch zu großer Draht oder Lücken an Kanten sind typische Schwachstellen.
Fazit
Zuverlässiger Marder-Schutz besteht aus mehreren Bausteinen – an erster Stelle einer dichten, automatisch schließenden Klappe.